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Chapter 3: Eine unruhige Nacht

Ich wachte von einem Windhauch auf. "Was..?", murmelte ich verschlafen und versuchte, klar zu sehen. Auf einmal bemerkte ich eine riesige Gestalt über mir und schrie erschrocken auf. Ehe der gewaltige Bär mich mit seiner Pranke erwischte, wich ich wieselflink auf und sprang über Pfote. "Pfote.. Pfote... da ist ein Bär! Schnell!", rief ich und rüttelte ihn grob. Er sprang auf und stellte sich vor mich.

Der Bär riss das Maul auf und brüllte wütend, dann lief er auf uns zu. Pfote lief um ihn herum und sprang ihm an den Rücken, damit er ihn nicht erwischte. Ich wich erschrocken zurück und spürte, wie sich hinter mir eine Wand befand. Der Bär kam immer näher und holte schon zum Hieb aus, als Pfote ihm auf die Nase sprang und wütend ins Gesicht biss.

Die Bestie wich zurück und trampelte wütend herum; ich konnte fliehen und sprang auf den Rücken des Bären. Pfote rutschte ab. "Pfote!", schrie ich panisch und versuchte, ihn hochzuziehen, da der Bär ihn beißen könnte - er hing ja direkt vor seinem Maul... ich schaffte es, ihn auf den Rücken zu legen. Er war erschöpft, das sah man.

Ich sprang an den Hals den Bären und versuchte, ihn durchzubeißen, aber ich kam nicht weit. Auf einmal spürte ich, wie der Bär erschlaffte, und sah, das Pfote von der anderen Seite ebenfalls zugebissen hatte. Als die Bestie torkelte und zu Boden fiel, sprangen wir ab und lißen uns auf den Boden fallen. Pfote hatte einige tiefe Wunden, während ich nur Kratzer hatte. Ich stand mit zitternden Beinen auf und zog ihn mir auf den Rücken.

Dann lief, nein stolperte ich zu einem kleinen Bach und ließ Pfote trinken. Er schlief danach sofort ein und ich biss mir auf die Lippen und sah zum Himmel. "Verflucht... warum, warum, warum..." Vor lauter Erschöpfung fielen mir die Augen zu und bald schon war ich im Land der Träume.

"Fay?", weckte mich eine fragende Stimme leise. "Jaaa...?", brummte ich und öffnete die Augen. Pfote hatte seinen Kopf über den meinigen gestreckt und sah mich besorgt an. "Alles in ordnung?" Ich musste etwas lachen. "Das sollte ich dich fragen, deine Wunden scheinen tief zu sein..." - "Nein, sie sahen nur so aus. Sind eigentlich harmlos." - "Wollen wir dann weiter?" - "Okay!"

Wir zogen weiter und am späten Abend sahen wir den Wasserfall, in dem der Fluss endete. Er ging sehr tief runter in eine Schlucht - nirgends war eine Übergangsmöglichkeit zu finden. "Was jetzt?", fragte ich und sah mich um. Pfote sah sich umruhig um. "Die Schlucht ist zu breit, als das wir drüberspringen könnten, und auch der Baum dort hinten wrüde nicht reichen, wenn wir ihn umkippen würden." Ich seufzte und starrte hinunter in den kalten, dunklen abgrund. "Dann müssen wir wohl runter", schloss ich und Pfote nickte langsam. "Dann los."

 

22.6.07 11:30
 


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